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Der grüne Hahn
Der Umweltbericht
Hier können SIe sich den Umweltbericht der Gemeinde Horstmar-Preußen herunter laden.
Er enthält eine Fülle von Details über unsere Gemeinde:
Umweltbericht der Ev. Kirchengemeinde Horstmar-Preussen.pdf [2.938 KB]
Das Projekt 'Grüner Hahn'
Seit Pfingsten 2009 beteiligt sich unsere Gemeinde an dem Umweltmanagement „Grüner Hahn“.
Es hatten sich im Bodelschwingh-Haus in Horstmar und im Paul-Gerhardt-Haus in Lünen Süd kleine Arbeitsgruppen (Umweltteams) gebildet, die das Presbyterium bei der Umsetzung dieser Leitlinien unterstützten. Besonders nach der Vereinigung der Gemeinden arbeiteten die Gruppen eng zusammen. Die Umweltteams erstellten einen gründlichen Umweltprüfungsbericht, aus dem sich eine Fülle von Ideen für sofortige oder längerfristige Maßnahmen ergab. So wurden zum Stromsparen alle noch vorhandenen Glühbirnen durch Energie-Spar-Lampen ersetzt (Foto). Die Umwälzpumpen der Heizungsanlage wurden ebenfalls ersetzt.
Heizungsnieschen wurden zugemauert und isoliert und das Heizsystem korrigiert.
Ab 2012 wird der Stromanbieter gewechselt, um so eine Zeichen gegen Atomstrom und Kohle-Verstromung zu setzten.
Eine Fülle von Daten wurde erhoben und wird ausgewertet.
Infotafeln informieren seitdem in beiden Gemeindehäusern über die Umweltarbeit der Gemeinde.
Ende November war es dann soweit und die Arbeitsgruppe „Grüner Hahn“ der neuen Kirchengemeinde Horstmar-Preußen fühlte sich reif für den Umwelt-TÜV. Die Begutachtung erfolgte durch eine externe Gutachterin und am Ende stand am 23. November 2011 die erfolgreiche Zertifizierung. In beiden Gemeindehäusern kann nun das Zertifikat „Grüner Hahn – Management für eine Kirche mit Zukunft“ aufgehängt werden.
Natürlich kann dies nur ein vorläufiger Endpunkt sein, denn regelmäßige Überprüfung des eigenen Umweltverhaltens und möglichst kontinuierliche weitere Verbesserungen sind das Ziel der Arbeitsgruppe.
Mitglieder der Arbeitsgruppe:
Umweltmanagementbeauftragter Frank Fuhrwerk
Arbeitskreis Umweltmanagement der Ev. Kirchengemeinde Horstmar-Preußen
Bodelschwingh-Haus in Horstmar: Andreas Friege, Henrik Hartmann, Klaus Kilp, Michael Makow, Heike Scherer, und Heinz-Werner Tappe
Paul-Gerhardt-Haus in Lünen-Süd: Frank Fuhrwerk, Jürgen Lembke, Uwe Neufeld und Günter Mette.
Umweltleitlinien der Gemeinde Horstmar-Preußen
Umweltleitlinien der Ev. Kirchengemeinde Horstmar-Preußen
Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde HorstmarPreußen beschließt folgende Leitsätze zum Umweltmanagement „Grüner Hahn“:
Präambel
Die Kirchengemeinde Preußen hat dankbaren Respekt vor der Schöpfung Gottes, deren Teil sie ist und bekennt sich in ihren Gottesdiensten und im Gottesdienst im Alltag der Welt zu Gott, „dem Schöpfer des Himmels und der Erden“.
Aus diesem Bekenntnis ergibt sich die Verpflichtung zu einem verantwortlichen Umgang mit Gottes Schöpfung und mit dem sorgsamen Gebrauch der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen.
Wir wollen das jahrelange Engagement der Gemeinde und ihrer Mitglieder für den konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ weiterführen. Das Presbyterium erklärt deshalb folgende
Leitsätze für die Einführung eines Umweltmanagementsystems:
1. Sorgsames und kontinuierliches Handeln
Wir unterstützen in unserer Gemeinde den sorgsamen Umgang mit der Schöpfung und den uns anvertrauten Ressourcen, insbesondere beim Verbrauch von Strom, Wasser und Papier und bei der Erzeugung und dem Verbrauch von Wärme. Wir wollen uns selbst immer wieder daran erinnern. Das Presbyterium verpflichtet sich deshalb, die Umweltschutzaktivitäten der Gemeinde regelmäßig zu dokumentieren und zu überprüfen mit dem Ziel einer stetigen Verbesserung.
2. Verringern und Vermeiden von Umweltgefahren
Wir wollen Belastungen und Gefahren für die Umwelt kontinuierlich verringern und nach Möglichkeit vermeiden. Das Presbyterium strebt deshalb im Rahmen der Machbarkeit an, die verfügbare bestmögliche Umwelttechnik zum Wohl der Umwelt einzusetzen, und verpflichtet sich, die gesetzlichen Vorgaben zum Umweltschutz einzuhalten und die Weiterentwicklung des Rechtes zu beobachten.
Das Presbyterium bevorzugt umweltfreundliche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Bei der Auswahl von Partnern und der Vergabe von Aufträgen werden ökologische Gesichtspunkte und der Faire Handel vorrangig beachtet; besondere Bedeutung hat der schonende Umgang mit Rohstoffen und Energie.
3. Öffentlichkeitsarbeit und Bildung
Wir wollen den Weg für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung mit möglichst vielen Menschen gehen. Das Presbyterium sorgt deshalb dafür, dass regelmäßig über die Umweltaktivitäten der Gemeinde intern und nach außen berichtet wird.
In den vielfältigen Bildungsmaßnahmen aller Altersgruppen (Kindergarten, Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmandenarbeit, Erwachsenenbildung und Altenarbeit) sollen Themen des Umweltschutzes und der CO2-Vermeidung, des Fairen Handels und der Folgen der Globalisierung so bearbeitet werden, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Aspekte des Umwelthandelns auch in ihr persönliches Leben übernehmen können. So werden Gemeindemitglieder beraten, begleitet und ermutigt zum verantwortlichen, sorgfältigen und gerechten Umgang mit den Ressourcen der Schöpfung.
4. Einbeziehen der Mitarbeitenden
Wir möchten alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in das Umweltmanagement einbeziehen, ihre Anregungen aufnehmen und nach Möglichkeit berücksichtigen. Das Presbyterium ermöglicht deshalb den Mitarbeitenden die Teilnahme an Fortbildungsangeboten zum Bereich des Umwelt- und Beschaffungsmanagements.
5. Nachhaltiges Handeln
In der Beteiligung an dem Projekt „Grüner Hahn“ sieht das Presbyterium einen weiteren Schritt auf dem Weg des nachhaltigen Umgangs mit den natürlichen und finanziellen Ressourcen der Gemeinde. Gerade in Zeiten des Rückgangs der Gemeindefinanzen soll das Umweltmanagement zeigen, dass durch gutes Umweltmanagement unnötige Ausgaben eingespart werden, so dass Geld für die Arbeit zum Wohl der Menschen zur Verfügung steht.
Um dieses Handeln nachhaltig zu unterstützen, beruft das Presbyterium eine oder einen Umweltmanagementbeauftragten sowie eine Arbeitsgruppe für die Planung und Einrichtung des Umweltmanagements für die Gemeinde.








